Neubau der Hauptfeuerwache


in Flensburg

Projekttitel

Neubau der Hauptfeuerwache in Flensburg

Ausloberin

Stadt Flensburg - Die Oberbürgermeisterin, Kommunale Immobilien, Baumanagement
Schützenkuhle 26
24937 Flensburg

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als zweiphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulicher Arrondierung. Die 1. Phase ist offen. Für die 2. Phase werden bis zu 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Im Anschluss wird ein Verhandlungsverfahren gem. VgV durchgeführt.

Die Auslobung erfolgt gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Die Lösung der Aufgabe soll in zwei Bearbeitungsphasen gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.

Verfahrensteilnehmende, Preisrichterinnen und Preisrichter, sachverständige Beraterinnen und Berater sowie sonstige Personen erklären sich durch ihre Mitwirkung am Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden.

Das Verfahren wurde mit der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein abgestimmt.

Verfahrensaufgabe

Das Wettbewerbsgebiet für den Neubau der Hauptfeuer- und Rettungswache liegt südlich der Förde am Rande des Stadtzentrums von Flensburg und ist seit 2013 Bestandteil des Sanierungsgebietes „Südstadt/Bahnhofsumfeld“. Die Aufgabestellung gliedert sich in zwei Abschnitte, wobei in der 2. Phase des Wettbewerbs der Schwerpunkt auf der hochbaulichen Lösung der Aufgabe im südlichen Abschnitt I liegt. Der nördliche Abschnitt II ist in der ersten Phase städtebaulich zu konzipieren und in der zweiten Phase städtebaulich weiterzuentwickeln.    

Die für den Neubau der Haupt- und Rettungswache zu bespielende Fläche des abgebrochenen Hallenbades mit ca. 10.605 m² soll vorrangig den Bedarfen der Berufsfeuerwehr dienen, wobei auch eine Ansiedlung von Verwaltungsnutzungen sowie der Freiwilligen Feuerwehr beabsichtigt ist (Abschnitt I). Es wird von einem Flächenbedarf von 7.840 m² BGF für die Berufsfeuerwehr sowie von 680 m² BGF für die Freiwillige Feuerwehr ausgegangen. Ergänzt werden diese durch die Geschäftsstelle Stadtfeuerwehrverband mit weiteren 360 m² BGF. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst sind dabei als eine Funktionseinheit zu verstehen. Aus organisatorischen Gesichtspunkten und zur Stärkung der eigenen Identifikation ist die Freiwillige Feuerwehr von der Berufsfeuerwehr räumlich zu trennen. Für die Verwaltungsflächen geht die Ausloberin von ca. 7.300 m² BGF Bedarfsfläche aus.  

Im städtebaulichen Teil, der sich im Bereich der bestehenden Feuerwache auf einer Fläche von ca. 7.725 m² abspielt, sollen im Sinne einer städtebaulichen Komplettierung ergänzende Verwaltungsnutzungen für die Stadt Flensburg berücksichtigt werden und darüberhinausgehend das im nordöstlichen Bereich liegende Quartier durch neue Wohnbebauung vervollständigt werden (Abschnitt II).

Mit seiner räumlichen Nähe zum Bahnhof befindet sich der Standort für den Neubau der Hauptfeuer-wache auf der wichtigen Verbindungsachse Bahnhof – Innenstadt und stellt dabei den nördlichen Abschluss des denkmalgeschützten Carlisle-Parks dar. Die prominente Lage stellt besondere städtebauliche und gestalterische Anforderungen an den Neubau der Hauptfeuerwache. Durch die Ansiedlung weiterer Nutzungen, wie öffentliche Verwaltung und Wohnen soll die Bebauung entlang der Bahnhofsstraße ergänzt und maßstäblich verdichtet sowie der Stadtraum wiederbelebt werden. Das Ziel des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs mit städtebaulicher Arrondierung ist die daher auch die Planung eines funktional und gestalterisch ansprechenden Areals, der seiner Lage gerecht wird.

Für den Neubau der Hauptfeuerwehrwache (Abschnitt I) sieht die Ausloberin Bauwerkskosten in Höhe von ca. 28,6 Mio. Euro (netto, KG 300 und 400) vor.

Die Stadt Flensburg beabsichtigt eine Umsetzung der Maßnahme in mehreren Bauabschnitten. Die Fertigstellung der Haupt- und Rettungswache ist für 2024 geplant.

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

In der ersten Phase des Wettbewerbs werden keine Bearbeitungshonorare und Preisgelder ausgeschüttet.

Für die zweite Phase des Wettbewerbs stellt die Ausloberin folgende Wettbewerbssumme bereit:

Gesamtsumme        225.000,- Euro (netto)

Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 114.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Büros/Arbeitsgemeinschaften ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung definierten Leistungen erfüllt wurden.

Für Preise stellt die Ausloberin        111.000,- Euro (netto)    zur Verfügung

1.    Preis        56.000,- Euro (netto)
2.    Preis        33.000,- Euro (netto)
3.    Preis        22.000,- Euro (netto)

Terminübersicht

Erste Phase - Ideenskizze
Veröffentlichung der Unterlagen ab: 10.05.2019
Schriftliche Rückfragen bis zum (12 Uhr): 22.05.2019                   
Abgabe der Arbeiten: 11.06.2019
Preisgerichtssitzung: 01.07. und 02.07.2019

 
Zweite Phase – hochbauliches Konzept
Versand Protokoll der 1. Phase: 30. KW 2019
Schriftliche Rückfragen bis zum (12 Uhr): 28.07.2019
Rückfragenkolloquium: 21.08.2019
Abgabe der Arbeiten: 21.10.2019
Abgabe der Modelle: 28.10.2019
Preisgericht: 29.11.2019       


Verhandlungsverfahren (voraussichtlich)
Versand der Angebotsaufforderung: 50. KW 2019
Abgabe der Angebote: 03. KW 2020
Verhandlungsgespräche: 05. KW 2020