Neubau der Asklepios Klinik Altona


in Altona

Projekttitel

Neubau der Asklepios Klinik Altona

Ausloberin

Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
Rübenkamp 226
22307 Hamburg

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteil, mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem.

Die Auslobung erfolgt gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg (RPW 2015). Das Verfahren ist anonym. Die Verfahrenssprache ist deutsch.

Verfahrensteilnehmende, Preisrichterinnen und Preisrichter, sachverständige Beraterinnen und Berater sowie sonstige Personen erklären sich durch ihre Mitwirkung an dem Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden.

Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO-13-19-HLRW vergeben.

Verfahrensaufgabe

Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau der Asklepios Klinik Altona (AKA) im Bezirk Altona in Hamburg. Der Neubau soll die bestehenden Gebäude der AKA ersetzen und an dem aktuellem Klinikstandort – an der Paul-Ehrlich-Straße 1 im Stadtteil Othmarschen – in unmittelbarer Nachbarschaft des denkmalgeschützten Bestands errichtet werden. Die denkmalgeschützten Bestandsgebäude sollen erhalten und – nach der Verlagerung der Klinik in den Neubau – einer Nachnutzung zugeführt werden. Die (Um-) Planung der Bestandsbauten bzw. deren Nachnutzung ist nicht Teil der Wettbewerbsaufgabe.

Der Flächenbedarf für den Neubau der AKA liegt bei insgesamt ca. 150.000 m² BGF (inkl. Potential- und Erweiterungsflächen). Er gliedert sich voraussichtlich in die folgenden Module:

Gemäß Raumprogramm

- Klinik (ca. 95.000 m² BGF, einschließlich Reserveflächen für Betten- und Funktionsbereiche, die über die bisher 633 Betten laut Krankenhausplan der FHH hinausgehen
- Rettungsdienste (ca. 1.000 m² BGF)
- Verkehr und Parken (ca. 21.000 m² BGF)

Weitere Flächen (nicht im Raumprogramm enthalten)
- Potential- und Entwicklungsflächen Klinik (ca. 25.000 m² BGF)
- Ärztehaus und ambulante Medizin (ca. 4.500 m² BGF)
- Reha und Kurzzeitpflege (ca. 1.000 m² BGF)
- Forschung, Lehre und Innovation (ca. 7.300 m² BGF)
- Kita (ca. 1.300 m² BGF)

Im Vorfeld des Realisierungswettbewerbs wurde durch die ASTOC GmbH & CO. KG eine städtebauliche Voruntersuchung durchgeführt, um die wesentlichen städtebaulichen Rahmenbedingungen für den Neubau festzulegen. Ergebnis der Voruntersuchung ist ein städtebauliches Konzept, welches neben dem Raum- und Funktionsprogramm und dem Betriebsorganisationskonzept eine wesentliche Grundlage für den hochbaulichen Wettbewerb darstellt.

Das vorläufige Investitionsvolumen für den Neubau liegt bei ca. 425 Mio. Euro (brutto, KG 200-700). Der Neubau wird anteilig durch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert und soll im Jahr 2026 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.

Zu vergebende Leistung/en

- Leistungsphasen 1 bis 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
- Leistungsphasen 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin (ggf. in noch von der Ausloberin festzulegenden Stufen);
- Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin;
- Leistungsphasen 1 bis 3 Freianlagen gem. § 39 HOAI;
- Leistungsphasen 4 bis 9 Freianlagen gem. § 39 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin (ggf. in noch von der Ausloberin festzulegenden Stufen);
- Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Freianlagen gem. § 39 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin.

Preisgericht

Preisrichterinnen und Preisrichter
Franz-Josef Höing , Johannes Gerdelmann, Andreas Kellner, Andreas Fischer, Prof. Jörg Aldinger, Prof. Hans-Peter Haid, Karin Loosen, Prof. Günther Vogt, Cornelia Prüfer-Storcks, Joachim Gemmel, André Trumpp, Christian Petersen, Gesche Boehlich
Gregor Werner , Tim Schmuckall

Stellvertretende Preisrichterinnen und Preisrichter
Susanne Metz, Dieter Polkowski, Frank Conrad, Dr. Anna Joss, Uwe Poganiatz-Heine, Martin Richter, Prof. Thomas Bieling, Peter Köster, Prof. Dr. Volker Ragosch, Niels Brock, Prof. Dr. Roman Fischbach, Dr. Matthias Gruhl, Katharina Blume, Robert Jarowoy, Uwe Batenhorst

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

Die Ausloberin stellt folgende Wettbewerbssumme bereit:

 

Gesamtsumme 400.000,- Euro (netto)

 

Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 240.000, - Euro (netto) zur Verfügung, welche zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Planungsteams ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung (Punkt 7.9) definierten Leistungen erfüllt wurden.

 

Für Preise stellt die Ausloberin 160.000,- Euro (netto) zur Verfügung:

 

1. Preis 80.000,- Euro (netto)

2. Preis 50.000,- Euro (netto)

3. Preis 30.000,- Euro (netto)

 

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.

Terminübersicht

Versand der Unterlagen 30.08.2019
Auftaktkolloquium/Preisrichtervorbesprechung 03.09.2019
Rückfragenfrist bis 13.09.2019 (12.00 Uhr)
Abgabe der Arbeiten 13.11.2019 (16.00 Uhr)
Abgabe der Modelle 12.12.2019 (16.00 Uhr)
Preisgerichtssitzung 19.12.2019