Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus
Freie Hansestadt Bremen
Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wurden zwölf Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt. Zusätzlich wurden von der Ausloberin drei Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb gesetzt. Die Auslobung erfolgt gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Die Verfahrenssprache ist Deutsch.
Mit dem Projekt "Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus" soll das historische Rathaus Blumenthal zu einem Ort der Demokratieförderung und des Gemeinwesens umgebaut werden. Das Gesamtvorhaben besteht aus zwei zeitlich dicht aufeinanderfolgenden bzw. in der Planung parallel ausgeführten Bauabschnitten: Der Umbau des Bestandsgebäudes (historisches Rathaus) (1. Bauabschnitt) sowie die Ergänzung durch einen Anbau südlich des Bestandsgebäudes (2. Bauabschnitt). Im neuen Quartiershaus bieten verschiedene Fachressorts (Soziales, Bildung, Gesundheit, Kultur, Senatskanzlei und Inneres) Angebote und Dienstleistungen vor Ort an.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Planung des Umbaus des Bestandsgebäudes, die Planung des Erweiterungsneubaus sowie die freiraumplanerische Gestaltung der verbleibenden Grundstücksflächen einschließlich des Quartiersplatzes. Der Erweiterungsneubau soll in seinem Ausdruck angemessen auf das denkmalgeschützte Bestandsgebäude reagieren und sich behutsam, aber zugleich selbstbewusst in diesen integrieren, so dass eine das Denkmal respektierende Ensemblewirkung erreicht ist. Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert.
Fachpreisrichter*innen
Arend Bewernitz, Dr. Christine Onnen, Prof. Stefan Rettich, Prof. em. Dr. Hans-Rudolf Meier, Matthias Rottmann, Birgit Westphal, Prof. Katja Benfer
Stellvertretende Fachpreisrichter*innen
René Kotte, Stefanie Rohbeck, Tim Schrader, Michael Frenz, Prof. Claus Anderhalten, Stefan Villena-Kirschner
Sachpreisrichter*innen
Jörg Meyer, Steffen Nadrowski, Dr. Andreas Mackeben, Andreas Witt, Dr. Jörn Moock, Oliver Fröhlich, Matthias Pöhler, Michael Pleus-von Essen
Stellvertretende Sachpreisrichter*innen
Volker Hach, Dr. Hanna Augustin, Nicole Hasenjäger, Markus Tönnies, Kirsten Hollmann, Lars-Christian Uhlig
Die Ausloberin stellt eine Verfahrenssumme von insgesamt 128.000,- Euro (netto) bereit. Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 90.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die Planungsteams ausgeschüttet wird.
Für die Preisgelder stellt die Ausloberin 38.000,- Euro (netto) zur Verfügung:
1. Preis: 19.000,- Euro (netto)
2. Preis: 11.500,- Euro (netto)
3. Preis: 7.500,- Euro (netto)
Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Verfahrenssumme vorzunehmen.
Ausgabe der Verfahrensunterlagen
21. KW 2026
Schriftliche Rückfragen
bis 01.06.2026, 12:00 Uhr
Vorbesprechung des Preisgerichts und Rückfragenkolloquium mit Ortsbesichtigung
12.06.2026
Abgabe der Planunterlagen
bis 13.08.2026, 12:00 Uhr
Abgabe der Einsatzmodelle
bis 27.08.2026, 12:00 Uhr
Sachverständigenvorprüfung
34. - 36. KW 2026
Öffentliche Einsichtnahme
16.09.2026
Preisgerichtssitzung
17.09.2026
1. Preis:
Felgendreher Olfs Köchling Architektur GmbH, Berlin mit Grieger Harzer Dvorak Landschaftsarchitekten, Berlin
3. Preis:
pussert kosch architekten, Dresden mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
3. Preis:
ROBERTNEUN™ ARCHITEKTEN GMBH, Berlin mit LOHRENGEL LANDSCHAFT, Berlin