Kongresshotel Quartier Elbbrücken


in Hamburg-Mitte (HafenCity)

Projekttitel

HafenCity Hamburg - Kongresshotel Quartier Elbbrücken

Ausloberin

ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG
Heegbarg 30
22391 Hamburg

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb in Form eines Einladungswettbewerbs mit 10 Teilnehmern.

Die Auslobung erfolgt gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg (RPW 2015). Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.
 
Verfahrensteilnehmer, Preisrichterinnen und Preisrichter, sachverständige Beraterinnen und Berater sowie sonstige Personen erklären sich durch ihre Mitwirkung am Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden.

Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat Kenntnis vom Inhalt der Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer NO_03_18_HRW registriert.

Verfahrensaufgabe

Im Quartier Elbbrücken, dem östlichen Teil der Hamburger HafenCity, soll ein Kongresshotel realisiert werden. Die Ausloberin des vorliegenden Verfahrens, die ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG, hat das Grundstück (Baufeld 119) Mitte des Jahres 2017 von der FHH anhand gegeben bekommen und forciert kurzfristig die bauliche Entwicklung der Fläche. Vor diesem Hintergrund ist der vorliegende Wettbewerb initiiert worden.

Für das Wettbewerbsgebiet vorgesehen ist die Umsetzung zweier sich ergänzender Hotelkonzepte an einem Standort.

Das Hotel soll sich zur Durchführung von Kongressen eignen, weshalb die Planung eines Kongresssaales sowie dazugehöriger Infrastruktur fester Bestandteil der Planungsaufgabe ist. Weitergehend ist u.a. ein Restaurant und eine Skybar Teil der Vorplanung.

Die Vorgaben zur hochbaulichen Entwicklung an diesem Standort basieren auf dem städtebaulichen Entwurf des Büros Hosoya Schaefer architects, der im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde sowie auf den für die HafenCity formulieren Anforderungen, u.a. zur Gestaltung der Erdgeschosszone, zu den Themen Energie, Nachhaltigkeit, Smart-Mobility sowie zu den besonderen Anforderungen des Hochwasser- und Lärmschutzes.

Die avisierte oberirdische Bruttogrundfläche beläuft sich auf rd. 40.000 m². Die im Bebauungsplanentwurf festgelegte maximale Gebäudehöhe von 57 bis 60 m ist als Vorgabe vorrangig zu berücksichtigen.

Teilnehmende Büros

Folgende Architektinnen und Architekten wurden von der Ausloberin in Abstimmung mit der Freien und Hansestadt Hamburg für dieses Verfahren gesetzt:

COBE, Kopenhagen
gmp – von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
Hascher Jehle Architekten, Berlin
Ingenhoven Architects, Düsseldorf
kadawittfeldarchitektur, Aachen/Berlin
Schmidt Hammer Lassen, Aarhus
Sergison Bates Architects, London
Staab Architekten, Berlin
Störmer Murphy & Partners, Hamburg
Tchoban Voss, Hamburg

Preisgericht

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter
Franz-Josef Höing, Bodo Hafke, Markus Lentzler, Klaus Fidlschuster, Kaspar Kraemer, Tim Hupe, Prof. Donatella Fioretti

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter
Dieter Polkowski, Michael Mathe,  Markus Schedensack, Ernst Jahn, Laura Jahnke, Alexandra Bub,

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter
Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Alexander Otto, Dr. Andreas Mattner, Martina Fidlschuster, Prof. Norbert Aust,
NN Vertreter/in Politik
NN Vertreter/in Politik

Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter
Giselher Schultz-Berndt, Torsten Kuttig, Arndt Schwerdtfeger, Philipp Linder,
NN Vertreter/in Politik
NN Vertreter/in Politik

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

Die Ausloberin stellt folgende Wettbewerbssumme bereit:

Gesamtsumme 224.400,- Euro (netto)

Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 112.200,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Büros/Arbeitsgemeinschaften ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung (Punkt 7.9) definierten Leistungen erfüllt wurden.

Für Preise stellt die Ausloberin 112.200,- Euro (netto) zur Verfügung

1. Preis 44.900,- Euro (netto)
2. Preis 33.700,- Euro (netto)
3. Preis 22.400,- Euro (netto)
4. Preis 11.200,- Euro (netto)

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.

Terminübersicht

Versand der Unterlagen ab 05.03.2018
Rückfragen (bis 12:00 Uhr) bis 13.03.2018
Rückfragenkolloquium 19.03.2018
Abgabe der Arbeiten 14.05.2018
Preisgericht 19.06.2018