Umbau der Veloroute 13 im Verlauf des Eppendorfer Wegs - Freianlagen gem. § 38 ff HOAI und Verkehrsanlagenplanung gem. § 45 ff HOAI


Hamburg-Eimsbüttel

Projekttitel

Umsetzung Bündnis für den Radverkehr; hier: Veloroute 13 im Verlauf des Eppendorfer Wegs - Freianlagen gem. § 38 ff HOAI und Verkehrsanlagenplanung gem. § 45 ff HOAI

Ausloberin

Bezirksamt Eimsbüttel - Fachamt Management öffentlicher Raum
Abteilung Straßen und Gewässer
Grindelberg 62-66
20144 Hamburg

Verfahrensgrundlagen
Auftraggeber:
Bezirksamt Eimsbüttel – Fachamt Management des öffentlichen Raums
Grindelberg 62-66
20144 Hamburg
Deutschland
 
 
Verfahrensmanagement:
D&K drost consult GmbH
 

Verfahrensaufgabe:
Die Bezirke Eimsbüttel, Hamburg-Nord sowie der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) planen als Gemeinschaftsprojekt die Umgestaltung des Eppendorfer Weges. Der Bereich erstreckt sich von der Eimsbüttler Chaussee im Bezirk Eimsbüttel bis zum Lehmweg im Bezirk Hamburg Nord. Die Streckenlänge beträgt ca. 2.600 m (ca. 75.000 m² Grundfläche). Auf dem Eppendorfer Weg befindet sich auf fast der gesamten Länge die Veloroute 13, daraus ergibt sich eine prioritäre Zielsetzung der Förderung des Radverkehrs.
 
Den gesamtstädtischen Zielsetzungen zur Förderung des Radverkehrs folgend, soll der Radverkehr durch die Anlage von Schutz- oder Fahrradstreifen von den Nebenflächen auf die Straße verlagert werden. Die bestehende Straßenbegrenzungslinie und die Fahrbahnführungen sollen dabei weitestgehend erhalten bleiben. Zudem werden im Rahmen der geplanten Umgestaltung umfassende Überlegungen zur Neuordnung des ruhenden Verkehrs erforderlich sein.  Durch die Verlagerungen entsteht ein Flächengewinn in den Nebenflächen, der zu einer Erhöhung der Aufenthaltsqualität führen soll. Dabei wird auch dem Baumerhalt eine große Bedeutung zugeschrieben.
 
Zur Umsetzung der vorgenannten Maßnahmen soll ein Team aus Verkehrsplanern (ggfs. als Team mit Schwerpunkten in Planung und baulicher Umsetzung/ Bauleitung im Bereich der Stadtstraßen und im Bereich der Umsetzung von Radverkehrskonzepten) und Landschaftsarchitekten gebildet werden. Das Team kann als Arbeitsgemeinschaft, als Auftragnehmer mit Unterauftragnehmer (Verkehrsplaner mit Freianlagenplaner) oder als Generalplaner organisiert werden.
 
Die Baumaßnahme soll in mehreren Bauabschnitten durchgeführt werden. Der Planungsbeginn der Gesamtmaßnahme ist für Mitte 2017 vorgesehen, die Fertigstellung des gesamten Straßenzuges ist für Ende 2023 geplant.
 
Für die Gesamtmaßnahme ist gem. Kostenschätzung ein Baukostenvolumen von ca. 12.000.000,- EURO (brutto) vorgegeben.
 
Ggf. werden weitere Vertreter aus dem behördlichen Kontext in beratender Funktion an der Bewerberauswahl und den Vergabeverhandlungen teilnehmen.
 
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verhandlungsverfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
 

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
  • Verkehrsanlagen Leistungsphase 1-3 gem. § 47 HOAI;
  • Freianlagen Leistungsphase 1-3 gem. § 39 HOAI.
Optional zur Beauftragung:
  • Verkehrsanlagen Leistungsphase 4-9 gem. § 47 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen);
  • Freianlagen Leistungsphase 4-9 gem. § 39 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen);
  • Besondere Leistungen in allen Leistungsphase der Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI und der Freianlagen gem. § 39 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Terminübersicht:
Versenden der Bekanntmachung: 07.04.2017
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge: 11.05.2017, 14:00
Schlusstermin für den Eingang der Angebote: 30.KW 2017