Sanierung und Umbau JVA Bremen


Bremen

Projekttitel

Sanierung und Umbau der denkmalgeschützten Häuser I und II der JVA Bremen - Tragwerksplanung gem. § 49 ff HOAI

Ausloberin

Immobilien Bremen AöR

Verfahrensgrundlagen

Verfahrensmanagement:

D&K drost consult GmbH

Verfahrensaufgabe

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Bremen liegt – mit dem Standort Bremen-Oslebshausen - im westlichen Teil der Freien Hansestadt Bremen. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Standort in Bremerhaven. Die JVA Bremen gehört zu den größten Justizvollzugsanstalten in der Bundesrepublik Deutschland (Gesamthaftplätze in Bremen und Bremerhaven 666).

 

Sie umfasst diverse Vollzugsarten von der Untersuchungshaft über die Erwachsenenstrafhaft Männer, den Frauenvollzug und den Jugendvollzug bis zum Offenen Vollzug, die in verschiedenen Gebäuden untergebracht sind.

 

Die denkmalgeschützten Hafthäuser in Bremen-Oslebshausen wurden im Zeitraum von 1874 bis 1913 erbaut.

 

Die Sanierungs- und Umbaumaßnahme befasst sich mit den Häusern I und II (einschließlich des Mittelbaus zwischen diesen beiden Häusern und der Anstaltskirche). Es handelt sich um den 2. großen Sanierungsabschnitt der gesamten Liegenschaft. Die Umsetzung der Maßnahme ist in 2 Bauabschnitten geplant.

 

Die Maßnahme umfasst zum einen die Sanierung der denkmalgeschützten Fassaden und der Dächer der Gebäude, den Umbau des Bestandes bzw. die hochbauliche Anpassung der Gebäude an die zurzeit bestehenden baulichen Anforderungen für die Unterbringung von Strafgefangenen und die gebäudetechnische Komplettsanierung.

 

Die Gebäude der Maßnahme sollen nach der Sanierungs- und Umbaumaßnahme über 250 Haftplätze verfügen.

 

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

  • Leistungsphase 3-6 Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
  • Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

 

Das Büro Hellmann aus Oldenburg hat an der Erstellung der ES-Bau mitgewirkt. Die Planungsergebnisse sind bei der weiteren Bearbeitung des Projektes zu berücksichtigen und werden den Bietern (mind. teilweise) mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Das vorgenannte Büro ist von der Teilnahme an dem vorliegenden Verfahren nicht ausgeschlossen.

 

Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für das Ende des. 2. Quartals 2023 geplant.

 

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

Terminübersicht

Vorgesehener Ablauf des Verhandlungsverfahrens (voraussichtliche Termine):
- Versendung der Angebotsaufforderung 51. KW 2017;
- Einreichung der Erstangebote 04. KW 2018;
- Verhandlungsgespräche 05. KW 2018;
- Einreichung der finalen Angebote 07. KW 2018.