Pergolenviertel Baufeld 4


Hamburg-Nord

Projekttitel

Pergolenviertel Baufeld 4

Ausloberin

Nord Project Immobilien und Beteiligungsgesellschaft mbH
Rödingsmarkt 29
20459 Hamburg

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb in Form eines Einladungswettbewerbs mit 10 Teilnehmern.

Die Auslobung erfolgt gemäß „RPW 2015 – Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg“. Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.

Verfahrensteilnehmer, Preisrichterinnen und Preisrichter, sachverständige Beraterinnen und Berater sowie sonstige Personen erklären sich durch ihre Mitwirkung am Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden.

Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat Kenntnis vom Inhalt der Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer NO_10_17_HRW registriert.

Verfahrensaufgabe

Im Bezirk Hamburg-Nord, Stadtteil Winterhude, entsteht in Nachbarschaft zum Stadtpark zwischen der City Nord und den historischen Hamburger Stadtquartieren an der Alten Wöhr und der Jarrestadt das „Pergolenviertel“.

Auf dem 6.493 m² großen, in direkter Nachbarschaft zur S-Bahn und der Hebebrandstraße gelegenen Baufeld 4 soll – als Teil der Gesamtentwicklung des Pergolenviertels – ein hochbaulicher Solitär entstehen, der zwischen den Stadtteilen Winterhude, Barmbek-Nord und Alsterdorf als städtebauliche Landmarke wirkt und so gleichzeitig den Beginn bzw. den Abschluss des Pergolenviertels markiert.

Die Ausloberinnen planen auf dem Baufeld 4, basierend auf den Vorgaben des zugrundeliegenden Quartierskonzeptes, mit rund 21.000 m² BGF (oberirdisch) unterschiedliche Nutzungen zu realisieren. Neben gefördertem Studenten- und Jugendwohnen, Seniorenwohnen und frei finanziertem Wohnen sind ergänzend attraktive Einzelhandelsflächen für die quartiersbezogene Nahversorgung sowie eine Kita und die Einrichtung einer sozialmedizinischen Versorgungseinrichtung vorgesehen. Im Fokus des Konzeptes steht die Integration und Inklusion von Menschen mit Handicap sowie das generationsübergreifende Wohnen und Leben.

Mit der Aufgabenstellung für eine städtebaulich, architektonisch, funktional und wirtschaftlich ausgereifte Lösungsidee werden innovative und überzeugende Konzepte gesucht, die die verschiedenen Nutzungen sinnvoll in einem Gebäudekomplex vereinen und dabei dem besonderen Standort und der gewünschten Identität des Quartiers gerecht werden sowie eine langfristige Bindung der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Nutzerinnen und Nutzer unterstützen.

Teilnehmende Büros

Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin
GEORG SCHEEL WETZEL ARCHITEKTEN, Berlin
Holzbauer + Partner ZT-GmbH, Wien
Jan Klinker Architekten GmbH, Hamburg
Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
KPW Papay Warncke und Partner Architekten mbB, Hamburg
LA’KET Architekten, Hamburg
Nalbach + Nalbach Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner, Hamburg
von Ey Architektur GbR, Berlin

Preisgericht

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter
NN, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), Oberbaudirektor/in
Hans-Peter Boltres, Bezirksamt Hamburg-Nord, Leiter Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Prof. Bernhard Winking, Architekt, Winking Froh Architekten BDA, Hamburg
Volker Staab, Architekt, Staab Architekten GmbH, Berlin
Prof. Jorunn Ragnarsdóttir, Architektin, Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter
Michael Rink, BSW, Referat Baukultur und Städtebau
Cordula Ernsing, Bezirksamt Hamburg-Nord, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
René Schneiders, Architekt, A-Quadrat Architekten
Moritz Schneider, Architekt, APB. Architekten BDA, Hamburg

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter
Dietrich von Stemm, HBK Hanseatische Baukonzept GmbH & Co. KG, Geschäftsführer
Jürgen Paul, Nord Project Immobilien und Beteiligungsgesellschaft mbH, Geschäftsführer
Hans-Uwe Schultze, GBI Qualitätsmanagement GmbH
Dagmar Wiedemann, Bezirksversammlung Hamburg-Nord (SPD-Fraktion)
Martin Fischer, Bezirksversammlung Hamburg-Nord (CDU-Fraktion)

Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter
Monika Litschke, HBK Hanseatische Baukonzept GmbH & Co. KG
Katrin Busch, Nord Project Immobilien und Beteiligungsgesellschaft mbH
Christopher Leineweber, Bezirksversammlung Hamburg-Nord (SPD-Fraktion)
Michael Werner-Boelz, Bezirksversammlung Hamburg-Nord (Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Fraktion)

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

Die Ausloberinnen stellen folgende Wettbewerbssumme bereit:

Gesamtsumme: 190.000,- Euro (netto)

Als Aufwandsentschädigung stellen die Ausloberinnen eine Summe von 65.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Büros ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung (Punkt 7.9) definierten Leistungen erfüllt wurden.

Für Preise stellt die Ausloberin 125.000,- Euro (netto) zur Verfügung.

1. Preis 50.000,- Euro (netto)
2. Preis 37.500,- Euro (netto)
3. Preis 25.000,- Euro (netto)
4. Preis 12.500,- Euro (netto)

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.

Terminübersicht

Versand der Unterlagen ab 23. KW
Rückfragen (bis 18.00 Uhr) bis 12.06.2017
Rückfragenkolloquium am 16.06.2017
Abgabe der Arbeiten (bis 16.00 Uhr) 11.08.2017
Abgabe der Modelle (bis 16.00 Uhr) 18.08.2017
Preisgericht am 13.09.2017

Preisträger
  1. Preis – GEORG SCHEEL WETZEL ARCHITEKTEN, Berlin
  2. Preis – KPW Papay Warncke und Partner Architekten mbB, Hamburg
  3. Preis – Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner, Hamburg
  4. Preis – Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin