Neubau Rathaus Elmshorn


Elmshorn

Projekttitel

Neubau Rathaus Elmshorn

Ausloberin

Stadt Elmshorn

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als zweiphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb. Die erste Phase ist offen. Für die zweite, nicht offene Phase werden bis zu 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Im Anschluss wird ein Verhandlungsverfahren nachgeschaltet.

 

Die Auslobung erfolgt gemäß der „RPW 2013 – Richtlinien für Planungswettbewerbe“. Die Lösung der Aufgabe soll in zwei Bearbeitungsphasen gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.

 

Verfahrensteilnehmerinnen und Verfahrensteilnehmer, Preisrichterinnen und Preisrichter, sachverständige Beraterinnen und Berater sowie sonstige Personen erklären sich durch ihre Mitwirkung am Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden.

 

Der Wettbewerbsausschuss der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein hat Kenntnis vom Inhalt der Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 1001/17registriert.

Verfahrensaufgabe

Im Rahmen des vorliegenden Wettbewerbs ist der endgültige hochbauliche Entwurf für den Rathausneubau und die Ausgestaltung innerhalb des Baublocks zu entwickeln.

 

Das Wettbewerbsgebiet umfasst den im Rahmenplan für das Sanierungsbiet neu definierten Baublock südwestlich des Buttermarktes, der im Westen durch die Straße Vormstegen, im Osten durch die neue Planstraße A und im Süden durch den Straßenabschnitt der Planstraße B begrenzt wird. Im Bestand ist das Grundstück insbesondere im östlichen Teil durch großflächige Hallengebäude (Kremer-Hallen) bebaut, die abgängig sind.

 

Die historischen Bestandsgebäude (Wohnen) im Südwesten des Blocks gilt es zu erhalten. Die erhaltenen Gebäude sind innerhalb eines Gesamtkonzeptes zu integrieren.

 

Das kleinere Gebäude (ehemaliger Güterschuppen) im Inneren des Baublocks ist in der Planung mit einzubeziehen.

 

Das Ziel des Wettbewerbes ist es, das neue Rathaus als ein zukunftsfähiges Gebäude mit hohen Ansprüchen an die Gestaltung, die Nutzung sowie die Nachhaltigkeit zu konzipieren. Die Zusammenführung der zurzeit in verschiedenen Gebäuden untergebrachten Ämter soll darüber hinaus die Kundenzufriedenheit verstärken und einen bürgerfreundlichen Anlaufpunkt schaffen. Auf einer Nutzfläche von ca. 4.900 m² sind im Rathausneubau rund 250 Arbeitsplätze unterzubringen.

Preisgericht

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Sabine Kling, Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Städtebauförderung

Silke Faber, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung, Stadt Elmshorn

Hendrik Welp, Architekt, Welp von Klitzing Architekten und Stadtplaner, Braunschweig

Prof. Jörg Springer, Architekt, Heidenreich & Springer Architekten Gesellschaft mbH, Berlin

Prof. Johannes Kister, Architekt, kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln

Elke Reichel, Architektin, Reichel Schlaier Architekten GmbH, Freie Architekten BDA, Stuttgart

 

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Jan Pietje Witt, Architekt, Studio Witt, Hamburg

Jörg Steinwender, Architekt, Steinwender Architekten GmbH, Heide

 

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Volker Hatje, Bürgermeister, Stadt Elmshorn

Monika Czemper, SPD-Fraktion

Andreas Hahn, CDU-Fraktion

Mathias Pitzer, Bündnis 90 / Die Grünen – Fraktion

Jens Petersen, FDP-Fraktion

 

Ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Dirk Moritz, Stadtrat, Stadt Elmshorn

Christina Ebel, BIG-Städtebau  GmbH 

Jürgen Heesch, SPD-Fraktion

Immo Neufeldt, CDU-Fraktion   

Rainer Naske, Bündnis 90 / Die Grünen – Fraktion

Andreas Moskwa, FDP-Fraktion   

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

In der ersten Phase des Wettbewerbs werden keine Bearbeitungshonorare und Preisgelder ausgeschüttet.

 

Für die zweite Phase des Wettbewerbs stellt die Ausloberin folgende Wettbewerbssumme bereit:

            Gesamtsumme                                    105.000,- Euro (netto)

 

Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 52.500,- Euro (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Büros ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung (Punkt 6.9) definierten Leistungen erfüllt wurden.

 

Für die Preise stellt die Ausloberin                    52.500,- Euro (netto)    zur Verfügung.

  1. Preis: 26.250,- Euro (netto)
  2. Preis: 15.750,- Euro (netto)
  3. Preis: 10.500,- Euro (netto)

 

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.