Eltern-Kind-Zentrum am AGAPLESION Diakonieklinikum Rotenburg


Rotenburg (Wümme)

Projekttitel

Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am AGAPLESION Diakonieklinikum Rotenburg - Objektplanung gem. § 33 ff HOAI

Ausloberin

Diako-Service GmbH
Bereich Fachplanung
Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg

Verfahrensgrundlagen

Verfahrensmanagement:

D&K drost consult GmbH
Verfahrensaufgabe

Das AGAPLESION Diakonieklinikum Rotenburg ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen mit 800 Betten. Es ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung sowie Schwerverletztenzentrum und überregionales Traumazentrum.

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Krankenhauses ist geplant, eine Zusammenlegung der neonatalen Intensivstation des Kreißsaals sowie der Kinderklinik und der Frauenklinik im sogenannten Eltern-Kind-Zentrum durchzuführen. Durch das Klinikum wurde eine Masterplanung erarbeitet, die als Grundlage für die umzusetzende Maßnahme dienen soll. Der Masterplan sieht vor, den Gebäudeteil D um eine Fläche von 1.335 m² BGF aufzustocken. Durch die Umstrukturierung des Gebäudes ergeben sich folgende neue Nutzungen:

In der bestehenden Station im Untergeschoss wird zukünftig die Kinderklinik mit ihrer Station sowie der klinische Arztdienst untergebracht werden. Im Erdgeschoss befinden sich zurzeit drei OPs, die weiter in Betrieb bleiben sollen. Im Vorbereich befindet sich der klinische Arztdienst der HNO-Klinik. Diese Räume sollen zukünftig durch die Frauenklinik genutzt werden. Im 1. Obergeschoss sollen die Neonatale Intensivstation und die Kreißsäle vorgesehen werden. Die dort verortete Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie die Schmerzambulanz und die Anästhesieambulanz werden verlagert. In der Aufstockung sollen die Entbindungsstation und die Gynäkologiestation untergebracht werden.

Durch diese Umstrukturierungsmaßnahmen ergeben sich sowohl im Haus D als auch im Haus A des Klinikums diverse Umbauflächen in der Größe von ca. 4.500 m² BGF. Ein aufgestelltes Raum- und Funktionsprogramm ist zurzeit in der Abstimmung mit dem Sozialministerium. Die Baumaßnahme muss ohne Beeinträchtigung des übrigen Krankenhausbetriebs erfolgen.

Im Rahmen einer Grobkostenschätzung wird von Gesamtkosten in Höhe von 16 Mio. Euro brutto (KG 200-700) ausgegangen.

Die planungsbegleitende Beratung mit der OFD zur Erstellung der baufachlichen Antragsunterlagen (FA-Bau) ist zeitnah nach Vertragsabschluss geplant und soll in eine Vorlage der FA-Bau münden. Die bauliche Fertigstellung ist für 2022 geplant.

Zu vergebende Leistung/en

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

  • Leistungsphasen 1 bis 4 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
  • Leistungsphasen 5 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
  • Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Objektplanung gem. § 33 ff HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen).

Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die ausgewählten Bieter gem. § 76 (2) VgV eine Lösungsskizze in Form einer Machbarkeitsstudie erstellen. Die geforderten Leistungen im Verfahren bestehen aus einer Plausibilitätsprüfung der vorliegenden Masterplanung sowie der Darstellung von Leitideen zu ausgewählten Themen.

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

Leistungsbild und Honorierung der Lösungsvorschläge:

Lösungsvorschlag in Form einer Machbarkeitsstudie. Hierbei handelt es sich um Besondere Leistungen der Grundlagenermittlung LPH 1 im Leistungsbild Gebäude und Innenräume. Vor dem Hintergrund des Leistungsumfangs wird die Leistung des Bieters mit einem pauschalen Bearbeitungshonorar von 2.500,- Euro (netto) seitens des Auftraggebers vergütet. Die von dem Bieter angefertigten Lösungsvorschläge sind dem Auftraggeber mit der Präsentation auszuhändigen und werden dessen Eigentum. Im Übrigen bleibt die Verwertung/Umsetzung der eingereichten Lösungsvorschläge dem Auftraggeber überlassen.

Terminübersicht

Vorgesehener Ablauf des Verhandlungsverfahrens (voraussichtliche Termine):

  • Versendung der Angebotsaufforderung 48. KW 2017;
  • Einreichung der Erstangebote 01. KW 2018;
  • Verhandlungsgespräche und Präsentation der Lösungsskizze 02. KW 2018;
  • Einreichung der finalen Angebote 04. KW 2018.