Neubau der Unternehmenszentrale der Continental AG


Hannover

Projekttitel

Neubau der Unternehmenszentrale der Continental AG

Ausloberin

Continental AG
Continental AG
Vahrenwalder Straße 9
30165 Hannover

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb in Form eines Einladungswettbewerbs mit 13 Teilnehmern.


Die Auslobung erfolgt gemäß der RPW 2013 – Richtlinien für Planungswettbewerbe, Fassung vom
31.01.2013 –, soweit nicht in diesem Abschnitt 7 „Verfahrensgrundlagen“ anders geregelt. Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.


Verfahrensteilnehmer, Preisrichterinnen und Preisrichter, sachverständige Beraterinnen und Berater sowie sonstige Personen erklären sich durch ihre Mitwirkung am Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden.


Ein „Planervertragsentwurf I“ wird den Teilnehmern während des Wettbewerbs zu Verfügung gestellt. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, diesen zu kommentieren. Die Ausloberin wird diese Kommentare auswerten und in einen fortgeschriebenen Planervertragsentwurf II aufnehmen, sofern und soweit aus ihrer Sicht sinnvoll. Die Teilnehmer werden sodann aufgefordert werden, diesem Planervertragsentwurf II als Basis einer etwaigen Auftragserteilung verbindlich zuzustimmen. Bei einer etwaigen nur eingeschränkten Zustimmung eines Teilnehmers wird dieses in der Vorprüfung vermerkt und das Preisgericht informiert. Die Prüfung erfolgt ohne Bewertung, die dem Urteil des Preisgerichts vorgreifen könnte, als Fakten-Prüfung und Beschreibung der jeweiligen Lösung.


Der Wettbewerbsausschuss der Niedersächsischen Architektenkammer hat Kenntnis vom Inhalt der Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 215-32-16/24 registriert.

Verfahrensaufgabe

Anlass des hochbaulichen Wettbewerbs ist die Überplanung zweier Grundstücksbereiche östlich der Innenstadt von Hannover im Stadtteil Bult. Auf den zwei Grundstücksbereichen – nördlich und südlich der Hans-Böckler-Allee – plant die Continental AG den Neubau ihrer Hauptverwaltung mit insgesamt ca. 36.000 m² BGF. Die Verbindung der beiden Standorte soll durch eine Brücke über die Hans-Böckler-Allee sichergestellt werden. Die Inbetriebnahme ist für April 2020 vorgesehen.

Teilnehmende Büros

agn Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbühren

KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Frankfurt am Main

Architekten BKSP Grabau Leiber Obermann und Partner mbB, Hannover

Henn GmbH, Berlin

gmp International GmbH, Hamburg

kadawittfeldarchitektur GmbH, Aachen

Henning Larsen GmbH, München

HPP International Planungsgesellschaft mbH, Düsseldorf

ARGE Architekten Höhlich & Schmotz/Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten GbRmbH, Burgdorf/Frankfurt am Main

ARGE ksw architekten + stadtplaner GmbH / Gerber Architekten, Hannover/Dortmund

léonwohlhage Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

ARGE COOP HIMMELB(L)AU/ASP Architekten Schneider Meyer Partner, Wien/Hannover

BENTHEM CROUWEL ARCHITECTS, Amsterdam mit Plateau Landschaftsarchitekten, Berlin

 

Preisgericht

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:

Uwe Bodemann, Prof. Julia B. Bolles-Wilson Architektin, Prof. Dörte Gatermann, 
Prof. Matthias Sauerbruch, Prof. Jörn Walter, Henrike Wehberg-Kraft

 

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:

Michael Heesch, Casper Schmitz-Morkramer, Jessica Borchardt Architektin

 

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter:

Dr. Elmar Degenhart Continental AG, Wolfgang Schäfer Continental AG, Dr. Ariane Reinhart Continental AG, Lars Kelich, Dieter Küßner

 

Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter:

Dr. Felix Gress Continental AG, Frank Michael Hell Continental AG,  Stefan Scholz Continental AG, Lothar Pollähne, Dr. Elisabeth Clausen-Muradian, Wilfried H. Engelke

 

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

Die Ausloberin stellt folgende Wettbewerbssumme bereit:


Gesamtsumme 274.000,- Euro (netto)


Diese Wettbewerbssumme teilt sich wie folgt auf:


Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 140.000,- Euro (netto) zur Verfügung,
welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Büro ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung
(Punkt 7.9) definierten Leistungen erfüllt wurden.


Für Preise stellt die Ausloberin 134.000,- Euro (netto) zur Verfügung
1. Preis 67.000,- Euro (netto)
2. Preis 40.200,- Euro (netto)
3. Preis 26.800,- Euro (netto)

Terminübersicht

Versand der Unterlagen ab dem 15.11.2016
Rückfragen (bis 12.00 Uhr) bis zum 01.12.2016
Rückfragenkolloquium 12.12.2016
Abgabe der Arbeiten 06.03.2017
Abgabe der Modelle 20.03.2017
Preisgericht 20.04.2017

Jurysitzung der Überarbeitung: 06.06.2017

Preisträger

1. Preis Henn GmbH, Berlin (für weitere Bearbeitung ausgewählt)
1. Preis KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Frankfurt am Main
1. Preis gmp International GmbH, Hamburg