Lutherschule Hannover


Hannover

Projekttitel

Gymnasium Lutherschule in Hannover

Ausloberin

Landeshauptstadt Hannover - Fachbereich Gebäudemanagement
Aegidientorplatz 1
30159 Hannover

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als nichtoffener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteil, mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV.

 

Die Auslobung erfolgt gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Die Verfahrenssprache ist deutsch.

 

Die ausgewählten Teilnehmer müssen im Rahmen der Wettbewerbsbearbeitung zwingend eine Arbeitsgemeinschaft mit einer Landschaftsarchitektin/einem Landschaftsarchitekten bilden. Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs ist die beteiligte Landschaftsarchitektin/der Landschaftsarchitekt noch nicht zu benennen.

 

Über die Vergabe der Leistungen der Freianlagenplanung gem. § 38 ff HOAI wird in einem separaten Verfahren außerhalb der VgV mit den mit Preisen ausgezeichneten Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten verhandelt.

 

Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis vom Inhalt der Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 215-32-17/35 registriert.

 

Verfahrensaufgabe

Gegenstand des Wettbewerbs ist ein Erweiterungsneubau für das Gymnasium Lutherschule in Hannover. Das Gymnasium befindet sich derzeit am Hauptstandort „An der Lutherkirche“ und am Standort „Uhlandstraße“ (Außenstelle). Die Außenstelle soll zukünftig aufgelöst werden. Das Gymnasium soll am Standort „An der Lutherkirche“ zusammengeführt und zugleich zu einem vierzügigen Gymnasium ausgebaut werden. Zukünftig sollen hier 1.100 Schülerinnen und Schüler (statt bisher 720) unterrichtet und im Ganztagsbetrieb betreut werden.

 

Zu diesem Zweck ist auf dem Schulgrundstück „An der Lutherkirche“ ein Erweiterungsneubau zu errichten. Dieser soll ca. 2.000 m² Nutzungs- und Technikflächen auf bis zu fünf Vollgeschossen aufnehmen. Vorrangig sind allgemeine Unterrichtsräume, Fachunterrichtsräume, Differenzierungsräume sowie Flächen für den Ganztagsbetrieb zu schaffen. Dabei sind die inklusiven Anforderungen aus dem städtischen Raumprogramm umzusetzen.

 

Bei der Planung des Erweiterungsbaukörpers ist denkmalgeschützter Gebäudebestand zu berücksichtigen, der sich auf dem Schulgrundstück (Schulhauptgebäude) und angrenzend an das Schulgrundstück (Universitätsgebäude) befindet.

 

Neben der Planung des Erweiterungsbaus ist die Planung und Gestaltung der verbleibenden Freiflächen auf dem Wettbewerbsgrundstück Teil des Wettbewerbs (freiraumplanerischer Anteil).

 

Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für das IV. Quartal 2021 vorgesehen. Das vorläufige Gesamtinvestitionsvolumen für die Maßnahme beträgt ca. 7 Mio. Euro brutto (KG 200-700 gem. DIN 276).

Zu vergebende Leistung/en

Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und gemäß § 8 (2) RPW 2013 einen oder mehrere Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gem. § 33 ff HOAI sowie § 38 ff HOAI beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht.

 

Die Ausloberin behält sich vor, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts die Leistungen der Objektplanung gem. § 33 ff HOAI und der Freianlagenplanung gem. § 38 ff HOAI separat zu vergeben.

 

Die Beauftragung erfolgt in Leistungsphasen. Leistungsphasen, die die Auftraggeberin nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter aufschiebender Bedingung. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsphasen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 66 300 EUR (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 30 300 EUR für 4 Preise zur Verfügung gestellt werden:

 

1. Preis: 14 000 EUR
2. Preis: 8 300 EUR
3. Preis: 5 000 EUR
4. Preis: 3 000 EUR

 

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.

 

Es ist beabsichtigt, einen Teil der Gesamtwettbewerbssumme (36 000 EUR) in Form von Aufwandsentschädigungen auszuschütten und zu gleichen Teilen an die Wettbewerbsteilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen.

Terminübersicht

Versand der Auslobung: 7. KW 2018
Rückfragenkolloquium: 10. KW 2018
Abgabe der Pläne: 18. KW 2018
Abgabe des Modells: 19. KW 2018
Preisgericht: 22. KW 2018
Verhandlungsgespräche: 29. KW 2018