Fassadengestaltung IKEA Kiel


Kiel

Projekttitel

Fassadengestaltung des neuen Hochregallagers IKEA Kiel

Ausloberin

IKEA Verwaltungs-GmbH
Am Wandersmann 2-4
65719 Hofheim Wallau

Verfahrensgrundlagen

Das Verfahren erfolgt als nicht offene, einphasige, hochbauliche Planungskonkurrenz mit fünf eingeladenen Teilnehmern. Die Lösung der Aufgabe soll in einer Bearbeitungsphase gefunden werden. Das Verfahren ist anonym. Die Verfahrenssprache ist deutsch.

Verfahrensaufgabe

Die IKEA Verwaltungs-GmbH beabsichtigt, das bestehende IKEA-Einrichtungshaus am Standort Westring 1 in Kiel zu erweitern. Die Planung umfasst unter anderem die Erweiterung der Lagerflächen durch den Neubau eines an das Einrichtungshaus angrenzenden Hochregallagers, die Erweiterung der bestehenden Parkpalette und die Erweiterung der Verkaufsfläche für das Kernsortiment Möbel.

Der Neubau des Hochregallagers wird die weithin sichtbarste Veränderung im Rahmen der baulichen Erweiterung des IKEA-Einrichtungshauses sein. Seine äußere Gestaltung ist daher von elementarer Bedeutung – sowohl für die Stadt Kiel als auch für die wirtschaftlichen Ziele des Unternehmens IKEA. Aufgrund der Lage des IKEA-Einrichtungshauses im Eingangsbereich zum Kieler Stadtgebiet werden hohe Anforderungen an die architektonische Qualität der Erweiterung gestellt. Als gut sichtbarer Gebäudeteil an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt der Stadt Kiel soll der Neubau einen identitätsstiftenden Akzent in einer sich im Umbruch befindlichen Umgebung setzen.

Der neue Baukörper soll eine Nutzfläche von insgesamt ca. 1.750 m² aufnehmen und eine Gebäudehöhe von ca. 30 m über Geländeoberkante erreichen. Die zu planende Fassadenfläche beträgt ca. 3.800 m². Mit den Entwurfskonzepten sind Aussagen zur Materialwahl, zur Farbverwendung, zu Werbung und Beleuchtung zu treffen. Die Leitlinien der Marke IKEA mit eigenem Corporate Design sind zwingend zu berücksichtigen. Darüber hinaus sind die in dieser Auslobung aufgeführten funktionalen, technischen, konstruktiven, konzeptionellen und wirtschaftlichen Vorgaben der Ausloberin zu beachten.

Teilnehmende Büros

asdfg Architekten Loeper Schmitz Grenz Partnerschaft, Hamburg

bbp : architekten bda, Kiel

blauraum architekten Planungsgesellschaft mbH, Hamburg

DHBT. Architekten GmbH, Kiel

tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck

Preisgericht

Jurymitglieder

Peter Todeskino, Landeshauptstadt Kiel, Bürgermeister

Johannes Ferber, IKEA Verwaltungs-GmbH, Geschäftsführer

Andreas Martiny, IKEA-Verwaltungs-GmbH, stellvertretender Construction Manager IKEA Group

Jonas Engdal, Inter IKEA Systems Service AB

Jens Kingborg, Inter IKEA Systems Service AB

Klaus Petersen, Architekt, petersen pörksen partner architekten + stadtplaner bda, Lübeck

Armand Grüntuch, Architekt, Grüntuch Ernst Architekten BDA, Berlin

Prof. Roger Riewe, Architekt, Riegler Riewe Architekten GmbH, Berlin/Graz

 

Stellvertretende Jurymitglieder

Florian Gosmann, Landeshauptstadt Kiel, Amtsleiter Stadtplanungsamt

Lothar Umbach, IKEA Verwaltungs-GmbH, Abteilungsleiter Retail Establishment

Per-Olof Johansson, Inter IKEA Systems Service AB

Tim Hupe, Architekt, Tim Hupe Architekten, Hamburg

Jan Pietje Witt, Architekt, Studio Witt Architekten und Designer, Hamburg

Preisgelder und Bearbeitungshonorare

Die Ausloberin stellt eine Verfahrensumme von 39.000,- Euro (netto) bereit. Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 20.000,- Euro (netto) zur Verfügung, welche zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Büros ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung definierten Leistungen jeweils erfüllt wurden.

Für Preise stellt die Ausloberin 19.000,- Euro (netto) zur Verfügung:

1. Preis: 12.000,- Euro (netto)
2. Preis: 7.000,- Euro (netto)

Terminübersicht

Versand der Unterlagen ab: 30.09.2016

Rückfragen (bis 12.00 Uhr) bis: 07.10.2016

Rückfragenkolloquium: 17.10.2016

Abgabe der Arbeiten: 25.11.2016

Jurysitzung: 19.12.2016

Preisträger

1. Preis: DHBT. Architekten GmbH, Kiel

2. Preis: tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck

 

Anerkennung: asdfg Architekten Loeper Schmitz Grenz Partnerschaft, Hamburg